Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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18.08.2011

Starke Marke „Weingut der Stadt Stuttgart“

Pressemitteilung

Nachdem die von Oberbürgermeister und Kämmerer vorgesehene Verpachtung des städtischen Weinguts letztes Jahr auf Drängen der Grünen abgewehrt werden konnte, ist nun die Kooperation mit der Winzergenossenschaft Bad Cannstatt beschlossene Sache. Wir sehen das städtische Weingut auf gutem Weg, durch die gemeinsame Nutzung von Anlagen und des Zukaufs von Dienstleistungen von den Cannstattern einen weiteren Qualitätssprung zu machen und sich wirtschaftlicher aufzustellen. Auf dem Weg zum Qualitätswein ist das Städtische Weingut bereits, zuletzt wurde dies durch den Gault Milliau bestätigt.

Ein gemeinsamer Verkaufspavillon mit den Cannstattern für mehr als eine Million Euro, von dem der Finanzbürgermeister Michael Föll träumt, steht für uns völlig in den Sternen. Wie sollte die Marke „Wein der Stadt Stuttgart“ mit einem Alleinstellungswert direkt neben dem Konkurrenzprodukt vermarktet werden? Außerdem müssten für einen solchen Neubau Rebflächen weichen und ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet werden, das macht die Sache für uns Grüne nicht eben attraktiv.

„Wir sehen zumindest mittelfristig keine Alternative zur den bisherigen Verkaufsräumen des städtischen Weinguts in der Sulzerrainer Straße. Um die Qualität der Marke weiterzuentwickeln und die Verkaufszahlen zu steigern, ist es für uns daher nicht mit „ein bisschen“ Renovierung in den bisherigen Verkaufsräumen getan,“ so die Fraktionsvorsitzende Silvia Fischer. „Wir müssen einen attraktiven Verkaufsraum schaffen und auch in die Beleuchtung des Travertinkellers investieren. Dies wäre durch den Einsatz von Eigenmitteln möglich. Dann könnte das vorhandene Veranstaltungskonzept weiterentwickelt werden.“

Innenstadtnah bietet sich geradezu der erneuerte I-Punkt am Bahnhof oder eine bessere Vermarktung über das Rathaus an. Silvia Fischer ergänzt: „Bisher sind die Weinverkaufsorte für Außenstehende ein großes Geheimnis. Wir haben jetzt bereits mit angemessenen Mitteln die Chance, unser Weingut attraktiv in der Stadt zu positionieren.“

Silvia Fischer

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