
Einige der von OB Schuster dem Regierungspräsidium unterbreiteten Vorschläge zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans – wie z.B. die Wiedereinführung des Lkw-Durchfahrtsverbotes oder das Vorziehen der Fahrverbote mit gelber und roter Plakette finden die ungeteilte Zustimmung der Grünen.
„Das Problem ist, dass diese Forderungen schon lange erhoben wer-den und sich das Regierungspräsidium schon lange sperrt: Also alles wie gehabt: Schöne Forderungen, die aber nicht im Handlungsfeld der Stadt liegen.“
Dass der Handlungsdruck immer stärker wird, muss jetzt auch der OB anerkennen, der jetzt darauf hinweist, dass lufthygienische Probleme nicht nur am Neckartor, sondern auch an zahlreichen Hauptverkehrsstraßen wie der Hohenheimer Straße bestehen.
Die Grünen warten seit Monaten auf eine Vorlage und drängen auf Maßnahmen, die die Stadt selbst umsetzen kann.
„Statt ‚in Verbindung mit dem Parkraummanagement’ eine Stärkung und Nutzung des öffentlichen Verkehrs zu erwarten, wollen wir, dass das Parkraummanagement auf seinem mühsamen Konzept durch die Verwaltung endlich tatkräftigen Schub durch OB Schuster erfährt.“
Eine der wirkungsvollsten Maßnahmen stellen Geschwindigkeitsbegrenzungen dar. Hier kann die Stadt schnell tätig werden. „Mit Tempo 30 schaffen wir bessere Luft und werten Wohnquartiere auf.“ Statt einer Kulturmeile könnte die Entschleunigung an der Kulturmeile mittels Fußgängerüberwegen zur Verbesserung beitragen.
Angesichts der zahlreichen bereits begonnenen oder absehbaren Großbaustellen in der Innenstadt drängen die Grünen darauf, den lapidaren Punkt M 35 ‚Bessere Baustellenlogistik’ zu konkretisieren.