Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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20.05.2010

Der Widerstand geht weiter

Pressemitteilung zu dem Urteil Dübbers / Deutsche Bahn

„Wir bedauern das Urteil des Landgerichtes sehr“, kommentiert der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Landtag Werner Wölfle, „denn auch durch das Urteil wird das Projekt nicht richtiger.“
Zwar erkenne das Gericht an, dass mit den Abrissmaßnahmen intensive Einfgriffe in ein einzigartiges Werk der Baukunst verbunden sind – verschließe sich aber der Prüfung von Planungsalternativen.
„Dadurch wird der Bahn der Weg geebnet, die Seitenflügel abzureißen, den Bahnhof zu verstümmeln. Dies hat zur Folge, dass lediglich ein Torso übrig bleibt.“
Wölfle kann der Argumentation des Gerichts nicht folgen, wonach bei einem Funktionsbau wie dem Stuttgarter Hauptbahnhof die verkehrsstrategisch überragenden Weiterentwicklungsinteressen des Eigentümers gegenüber den Erhaltungsinteressen des Urhebers vorrangig seien: „Dass Stuttgart 21 ‚verkehrsstrategisch’ gesehen keine Weiterentwicklung darstellt, hat das Aktionsbündnis gegen den Tiefbahnhof schon mehrfach belegt.“
„Wir lassen uns aber von dem Urteil nicht entmutigen. Wir werden weiter mit allen fantasievollen und energischen Aktionen versuchen, Stuttgart 21 zu verhindern.“

Werner Wölfle

Atomausstieg einfach selbermachen Basisdebatten im Erdgeschoss K21 – ja zum Kopfbahnhof