
„Das Treffen von Cem Özdemir mit Bahnchef Dr. Rüdiger Grube zeigt positive Signale in Sachen Stuttgart 21. Grube hat in dem Treffen gegenüber Özdemir kommunikative Fehler der Deutschen Bahn in Bezug auf Stuttgart 21 in der Vergangenheit eingeräumt. Und er kündigte an, dass Mitte November realistische Zahlen zu Stuttgart 21 auf den Tisch kommen, damit endlich Kostentransparenz hergestellt wird.“
Was das bedeutet, ist klar: Stuttgart 21 wird teurer als bisher von den Befürwortern behauptet. Grube erbt ein Projekt aus Zeiten der versuchten ‚Bahnprivatisierung’: Die ist vom Tisch, Stuttgart 21 gehört dringend vom Tisch.
Wölfle: „Die Bahn bewegt sich. Jetzt wird sich die Diskussion um Stuttgart 21 dramatisch ändern. Der großmännische Führungsstil von Mehdorn, je größer desto besser, ist vorbei. Grube zeigte in dem Treffen offenbar Kostenbewusstsein und unternehmerische Vernunft: Man achtet wieder aufs Geld.“
Dass Grube sich mit den Befürwortern von K21 treffen möchte, wertet Wölfle als eine ermutigende Neuigkeit.
Wölfle: „Die Ergebnisse des Gesprächs zwischen Grube und Özdemir zeigen, Stuttgart braucht einen starken Abgeordneten, der sich in Berlin gegen Stuttgart 21 einsetzt.“