Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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Silvia Fischer

Silvia Fischer

Berufsschullehrerin
Jahrgang 1955

Persönliches

Ich wohne in Feuerbach, wo ich auch zur Schule gegangen bin und nach dem Studium der Berufspädagogik/ Wirtschaftswissenschaften in Hohenheim und einem Zwischenstopp im Stuttgarter Westen wieder zurückgezogen bin. Als Lehrerin an einer Gewerblichen Berufsschule arbeite ich täglich mit jungen Menschen zusammen, die nach einer Ausbildung im Dualen System und ein paar Berufsjahren auf der Technikerschule eine Höherqualifizierung anstreben.
Zunächst schulpolitisch aktiv in der GEW, habe ich nach der Atomreaktorkatastrophe in Tschernobyl und dem langjährigen Kampf für den Ausstieg aus der Kernkraft ein neues Betätigungsfeld bei den Grünen und im Stadtrat gefunden. Den langen Atem, hier etwas zu bewegen, habe ich, denn auch bei meinem Hobby, dem Radfahren, gebe ich am Berg nicht so schnell auf. Schön ist die Hausstrecke zum Bärenschlößle, aber auch längere Touren stehen immer wieder auf dem Programm. Eng verwurzelt bin ich mit dem Killesbergpark. Die Stimmung an einem lauen Sommerabend ist ganz romantisch. Unvergessen sind viele Kindersonntage im Sessellift mit traumhaftem Blick durchs Neckartal bis auf die Schwäbische Alb. Und vielleicht sollte die Sesselliftidee mal wieder aufgegriffen werden…

Politisches

Im Stuttgarter Rathaus bin ich seit 1994 aktiv, zunächst im Sozialausschuss und im Gleichstellungsbeirat sowie im Aufsichtsrat der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft, dem ich seit dem treu geblieben bin, später als Sprecherin im Ausschuss für Wirtschaft- und Wohnen und im Krankenhausausschuss sowie als Mitglied des Aufsichtsrats der Stuttgarter Stadtwerke und der Stuttgart Netze.
Mir ist es wichtig, dass wir Grünen auf der Grundlage unserer Visionen für eine weltoffene, soziale und grüne Stadt das Machbare voranbringen. Das heißt „Ärmel aufkrempeln“, zuhören, mit den Leuten reden und in zäher Kleinarbeit Schritt für Schritt umsetzen.

Auf vielen Feldern haben wir bereits viel erreicht, und mit dem grünen Oberbürgermeister Fritz Kuhn haben wir auch ordentlich Rückenwind für unsere Themen: Urbane Energiewende, Verbesserung der Luftqulität in der Stadt, Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum, Lösungen dafür entwickeln, was die Gesellschaft im Innersten zusammenhält, so dass ein gutes Zusammenleben aller Stuttgarterinnen und Stuttgarter ermöglicht wird.

Aktuelles

Grüne Wohnungspolitik kommt gut voran!

Wir Grünen haben sehr darauf gedrungen, dass sich Wohnungswirtschaft und Stadt wieder an einen Tisch setzen und ein Bündnis für den Erhalt und die Schaffung von günstigem Wohnraum in dieser Stadt schließen. Und wir freuen uns sehr über das nun vorliegende Ergebnis. Und es ist uns sehr bewusst, dass dabei alle Vertragspartner über ihren Schatten springen mussten.
Es ist gut, dass die Genossenschaften wieder als verlässlicher Partner für der Bereitstellung von Sozialwohnungen gewonnen wurden: Keine vorzeitigen Darlehensablösungen mehr – stattdessen werden sogar wieder 100 soziale Bindungen an Bestandswohnungen bereitgestellt. Dafür kommen die Genossenschaften wunschgemäßauch wieder auf städtischen Flächen mit Wohnungsbau zum Zug und steigen wieder in den Neubau von Sozialwohnungen ein. Alles in allem ein faires Geben und Nehmen. Nun geht es an die konkrete Umsetzung – da muss noch manche Herausforderung bestanden werden. Wir haben es in der Hand, dass auf diesen städtischen Flächen – u.a. Schochareal, Neckarpark, Bürgerhospital – nun lebendige, vielfältige Wohngebiete mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen und auch intelligente Lösungen für kleinere Wohnungen entwickelt werden.

Kann und soll Stuttgart mehr Wohnungen als die geplanten 1800 pro Jahr auf Baustelle bringen, um den Druck auf den Wohnungsmarkt etwas abzumildern? Wir meinen: Es ist keine Lösung, auf der grünen Wiese Flächen auszuweisen. Bis eine solche Fläche mit all ihren Planungsschritten zur Bebauung kommen könnte, würden viele Jahre vergehen. Da wird das Rosensteinquartier trotz aller Hemmnisse noch vorher zur Verfügung stehen. Deshalb sagen wir: Damit die urbane Stadt so attraktiv bleibt wie sie ist, dürfen die Grünzonen am Rande der Stadt nicht angegriffen werden. Stattdessen hat die Stadt im Bündnis für Wohnen schnellere baurechtliche Verfahren für die innerörtliche Entwicklung von Bauvorhaben zugesagt, damit die 1800 Wohnungen pro Jahr auch wirklich umgesetzt werden können. Gerne auch mehr! Aber wer losgelöst von den realistischen Möglichkeiten einfach höhere Zielzahlen fordert ohne zu sagen wo die Wohnungen gebaut werden sollen, erfreut sich am Klagen, entweder über zu geringe Zielzahlen oder weil höhere Zahlen, die nur auf dem Papier stehen, nicht umgesetzt werden. Solche Luftnummern lehnen wir ab.

Wir freuen uns, dass die Landeshauptstadt so attraktiv ist, und viele Menschen hier leben wollen. Bei guter Verkehrsanbindung müssen jedoch auch Bauflächen in der Region ins Spiel kommen. Die dort planungsrechtlich zur Verfügung stehenden Flächen von 390 ha entlang der S-Bahn Achsen könnten kurzfristig aktiviert werden. Wir setzen darauf, dass alle Parteien mit ihren VertreterInnen in den Gemeinderäten der Kommunen darüber reden, welche Vorteile eine Steigerung der Einwohnerzahl auch für die Attraktivitätsseigerung der lokalen Ortszentren hat.
Dieses Potenzial für 30.000 Einwohner muss gehoben werden. Ein regionales Bündnis für Wohnen mit den Kommunen der Region ist von Nöten.

Blitzlicht: gestern und heute!

Mit dem Rad in der Bergen
Windkraft mit Franz Untersteller
Silvia und Franz
Glückwünsche für den neuen OB Fritz Kuhn
 
Mitten in der steifen Brise
Frauentag 2013
Alterssimulation_05
Alterssimulation_08
 
 
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