
Musikpädagogin und Kulturmanagerin
03.05.1975
Ich bin 1975 in Stuttgart geboren, in Nürtingen aufgewachsen und habe dort die Waldorfschule besucht. An der Mannheimer Musikhochschule habe ich Querflöte und Elementare Musikpädagogik sowie anschließend in Ludwigsburg Kulturmanagement studiert. Seit 1999 lebe ich in Stuttgart.
An der Uni Hohenheim organisiere ich als Musikbeauftragte das Konzert- und Theaterangebot der dortigen Musik- und Theatergruppen. Als Geschäftsführerin der mh-stuttgart GmbH leite ich die Künstlervermittlung und Weiterbildung der Stuttgarter Musikhochschule. Zusätzlich koordiniere ich das alle zwei Jahre stattfindende Stuttgarter Musikfest für Kinder und Jugendliche, welches die Musikhochschule, die Musikschule und die Stuttgarter Philharmoniker gemeinsam veranstalten. Zu guter Letzt engagiere ich mich für das Projekt des Fördervereins Kinderfreundliches Stuttgart „Kleine Leute – große Töne“: Dabei stellen Musiker ehrenamtlich in den Kindergärten ihr Instrument vor.
Seit Januar 2008 bin ich Mutter eines Sohnes. Dank eines Krippenplatzes gelingt mir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie so gut, dass mein Lebensgefährte Philipp Franke (Kreisvorsitzender der Stuttgarter Grünen) und ich uns sehr auf unser zweites Kind freuen.
Für Yoga, Lesen, Oper und Theater reicht die Zeit momentan leider nicht aus.
Seit fünf Jahren bin ich bei den Stuttgarter Grünen. Von 2005 bis 2007 war ich Beisitzerin im Kreisvorstand und habe u. a. in mehreren Wahlkämpfen mein Engagement für grüne Politik in Stuttgart tatkräftig unter Beweis gestellt. Zusätzlich bin ich als stellvertretende Bezirksbeirätin aktiv, seit 2007 in Stuttgart-Mitte, zuvor im Stuttgarter Westen.
Unsere Stadt muss für alle Menschen da sein. Dabei sind insbesondere Betreuungsangebote für Kinder, gerade im Kleinkindbereich, zu erhöhen. In Bildung muss die Stadt investieren, nicht in Beton. Es wohnen aber auch viele ältere Menschen in unserer Stadt, deren Bedürfnisse – wie z. B. nach einer funktionierenden Nahversorgung – zu berücksichtigen sind.
Eine lebenswerte Stadt setzt vor allem gesunde Lebensbedingungen voraus. Es gilt, den Straßenlärm, die Feinstaubbelastung zu reduzieren, für Verkehrsentschleunigung zu arbeiten und den öffentlichen Raum so zu gestalten, dass er zum Verweilen einlädt. Sollte „Stuttgart 21“ kommen, möchte ich mich dafür einsetzen, die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger und unsere Stadt möglichst zu reduzieren. Stuttgart ist aber nicht nur der Kessel. Gerade was den stetigen Flächenverbrauch anbetrifft, muss grüne Stadtpolitik ihre Ohren in den Außenbezirken haben.
Im Bezirksbeirat setze ich mich für ein Parkraummanagement für Stuttgart-Mitte nach Münchner Vorbild ein: keine kostenlosen Parkplätze, sondern saubere Luft und weniger Parkplatzsuchverkehr.
Grüne Politik in Mitte: Durch Parkplatzrückbau am Straßenrand können wir das Gerberviertel aufwerten, wir setzen uns für den Abriss des Züblin-Parkhauses ein. Wir brauchen keine 48 öffentlichen Parkhäuser im Stadtbezirk!
Wir wollen einen höheren Wohnungsanteil im Quartier S, weniger Stellplätze und nicht noch mehr Verkehrsaufkommen in der Tübinger Straße. Ich hoffe nicht, dass wir in der neuen Shopping-Mall im Quartier S ähnliche Leerstände wie in den Königsbau-Passagen bekommen. Wie wird sich erst die Situation in der Innenstadt mit dem Ausbau eines weiteren riesigen Einkaufsgeländes auf dem A1-Gelände hinter dem Hauptbahnhof entwickeln? Da teilt sogar die IHK unsere Befürchtungen.
Nicht zuletzt stehen die Entwicklung des Hospitalviertels und des Bohnenviertels, natürlich „Stuttgart 21“ und die Zukunft unseres Schlossgartens auf der Agenda.