
Raum- und Umweltplanerin
Jahrgang 1958
Geboren und aufgewachsen bin ich in Frankfurt/Main mit meinen Eltern und einer jüngeren Schwester. Auch meine beiden Großeltern, Tanten und Onkels wohnten im gleichen Stadtteil.
Nach dem Abitur habe ich mit dem Studium der Raum- und Umweltplanung an der neu gebauten Uni Kaiserslautern begonnen- ein Studium mit großer Vielfalt.
Meine erste Arbeitsstelle war eine einjährige ABM-Maßnahme bei der obersten Landesplanungs¬behörde von Rheinland-Pfalz in Mainz.
Anschließend – vor über 20 Jahren – kam ich nach Stuttgart, wo meine beiden Kinder geboren wurden. Seitdem arbeite ich halbtags als Stadtplanerin.
In meiner Freizeit spiele ich Volleyball, arbeite im Garten und lese gern.
In Degerlocher Schulen habe ich mich jahrelang als Elternvertreterin engagiert und vor 2 Jahren begann ich ein Ehrenamt als Schöffin.
Als das Thema Hoffeld-West aufkam – Bebauung und damit Versiegelung einer landwirtschaftlichen Fläche, habe ich mein Fachwissen in der Bürgerinitiative eingebracht. Ich bin der festen Überzeugung, dass es heutzutage nicht mehr nötig ist, Felder zu bebauen.
So bekamen wir Kontakt zu Lokalpolitikern, insbesondere den Grünen, allen voran mit Doris Peppler-Kelka. Mit ihrer Unterstützung haben wir erreicht, dass diese Fläche in der sogenannten Zeitstufenliste iwieder herabgestuft wurde.
Zeitgleich wurde ich angesprochen, ob ich mich bei den Grünen engagieren möchte und mir vorstellen könnte, mich auf die Kommunalwahlliste setzen zu lassen – auch im Hinblick als Grünen-Vertreterin Degerlochs.
Das sensationelle Wahlergebnis hat mir den 1. Nachrückerplatz beschert – und nun ist es soweit! Zunächst war ich 2 Jahre im Bezirksbeirat Degerlochs und ab 22.September bin ich Mitglied des Gemeinderats..
Ich freue mich auf die Ausschüsse, in denen ich mitarbeiten darf – meiner Ausbildung und Erfahrung entsprechend – im Ausschuss für Umwelt und Technik und im Städtebauausschuss.
Neben den vielen interessanten städtischen Themen liegen mir besonders die Degerlocher Themen am Herzen. Genannt seien hier die Neuordnung der Waldau, das umfangreiche Thema der Umgestaltung der Schullandschaft, das angedachte Heimatmuseum, die Verlagerung der Feuerwache, die Organisation der Downhillstrecke und einiges mehr.
Auch möchte ich mich einsetzen für die älter werdende Bevölkerung, für neue Lebensformen wie das Wohnen im Alter – ein zentrales Thema der demografischen Entwicklung.
So werde ich meine Erfahrungen als Stadtplanerin, Mutter und engagierte Bürgerin Stuttgarts einbringen – ganz gemäß dem Motto der Grünen bei der Kommunalwahl: Lust auf Stadt!