
von Andreas G. Winter 04.06.09, 14:26 Uhr
Wer war nicht schon froh, dank Handy schnell erreichbar zu sein oder anrufen zu können. Es geht nicht um die Verteufelung einer technischen Entwicklung sondern darum, unnötige Belastungen zu vermeiden. Mehrfachnetze schaffen Mehrfachbelastung ohne wirkliche Notwendigkeit. Zur Strahlenbelastung gibt es keine gesicherten Langzeitforschungen, auch nicht zur kumulierten Wirkung der unterschiedlichen Strahlungen, die auf uns einwirken. Spätestens wenn der Mast vor den Garten kommen soll, sind es die Bürger aller politischen Couleur, die verunsichert sind. In den letzten Wochen war ich mehrfach bei unterschiedlichen Gruppierungen und kann die Sorgen der Anwohner gut verstehen.
Am 26. 2009 Mai hat die Bundestagsfraktion ein Positionspapier zur Mobilfunk-Strahlung beschlossen, deren Kernziele sind:
• mehr Mitspracherecht für Bürgerinnen und Bürger bei der Standortwahl von Mobilfunksendeanlagen
• vorsorgeorientierte und kindergerechte Grenzwerte
• Minimierung der Strahlenbelastung im Interesse der Allgemeinheit
• gemeinsame Netznutzung der verschiedenen Anbieter
• Sicherstellung einer kabelgebundenen Grundversorgung
• besserer Schutz von Elektrosensiblen wie vom Europaparlament gefordert
• Erforschung kumulierter Wirkung unterschiedlicher Strahlenquellen
• verpflichtende Kennzeichnung der Handys und ihrer Strahlungswerte
Das gesamte Papier unter folgendem Link:
http://www.gruene-bundestag.de/cms/beschluesse/dokbin/287/287255.beschluss_mobilfunkstrahlung.pdf
* = Pflichtfelder, Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, alle Kommentare werden moderiert. Kontroverse Positionen sind ausdrücklich erwünscht – Beleidigungen und Beiträge ohne erkennbaren Bezug zum Thema haben hingegen keine Chance auf Veröffentlichung.