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Lust auf Kultur IV Konzertbesuch als Bildungsauftrag

von Andreas G. Winter 28.04.09, 15:09 Uhr

oder was haben Brad Pitt und Tiger Woods mit Beethoven zu tun

Und hier ist er schon, der Bericht zur Fragerunde in einem Schulprojekt mit dem österreichischen Pianisten Till Fellner und 10. Und 12. Klassen des Leibniz-Gymnasiums am gestrigen Vormittag: Kurze Einführung, warum solch ein Projekt der 32 Sonaten von Ludwig van Beethoven heute. Beethoven hat 1789 erlebt und sich positioniert, die meisten Schüler sind nach 1989 geboren. Und doch, die ersten vier Töne von “Elise” reichen, und weltweit zaubern diese Töne auch heute noch ein Lächeln auf die Gesichter. Dann kommt Fellner: vor der Fragerunde op 10 Nr. 1 konzertant. Viele haben Klassische Musik so erstmals im Konzert gehört. Für uns waren die Fragen interessant:

Till Fellner

Till Fellner

Wie sieht der Alltag eines Weltstars aus, was tut er gerne außer Musik, wie bereitet er sich auf ein Konzert vor, wie lernt er so ein Pensum, wieviel verdient ein Star, wer ist besser, Lang Lang oder er, gibt es Familienleben, wer waren seine Vorbilder und: welche Ziele hat er jetzt noch – da antwortet er mit einer Antwort des Golfstars Tiger Woods auf die selbe Frage nach dem zigten Turniersieg: „Er hat gesagt, ich möchte mein Spiel verbessern.“ Auf die Frage, ob er zum Geburtstag von Brad Pitt spielen würde, sagt Fellner, dass ihn Brad Pitt eigentlich nicht so sehr interessieren würde. Die Schüler quittieren es mit Beifall. Der Bann war gebrochen. Ob er ins Kino geht, welche Konzerte er hört und und und. Noch beim Mittagessen haben wir uns über die guten Fragen gefreut. Jetzt einmal um die Welt, heute Abend spielt er in Paris, dann New York, Tokyo, Wien, Brüssel, London, Klavierfestival Ruhr und im September ist er wieder da, mit den nächsten Sonaten im Gepäck. Dann wieder bereit für ein Schulprojekt? Na klar!

Ausführlicher Pressebericht unter bei der Stuttgarter Zeitung.

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