
Um den Forderungen der Kirchen entgegen zu kommen, hat die Verwaltung den Vorschlag gemacht, neue Einrichtungen mit einer erhöhten Freiwilligkeitsleistung von 22% der Fachpersonalkosten zu bezuschussen. Dies entspricht 90% der Fachpersonalkosten. Da die Politik kein Interesse daran hat, einen weiteren Konflikt auf dem Rücken der Familien auszutragen, sind wir bereit, der Verwaltung in diesem Punkt zu folgen. Damit sind die berechtigen Forderungen aller Freien Träger nach einer Erhöhung der Sachkostenpauschale noch nicht erfüllt. Nach dem Kompromissvorschlag für die Kirchen gibt es im Haushalt keinen Spielraum mehr, um die Förderung von Verwaltungs- und Sachkosten zu erhöhen.
Deshalb sehen wir nur den Weg, die Gebühren bei Kindertageseinrichtungen und die Krippenzuschläge in einem moderaten Umfang zu erhöhen. Mit der Gebührenerhöhung wird ausschließlich die Anpassung der Förderrichtlinien finanziert. Deshalb wird die Stadt die Mittel der Verwaltungs- und Sachkostenpauschale pro Gruppe um weitere 1.000 Euro erhöhen. Gleichzeitig verbleiben nach den neuen Förderrichtlinien die zusätzlichen Mittel aus der Gebührenerhöhung zu 100% bei allen Freien Trägern.
1. Die Verwaltungs- und Sachkostenpauschale für die Freien Träger wird um 1.000 Euro pro Gruppe erhöht.
2. Die Erhöhung der Gebühren um weitere 5 Cent auf 0,83 Euro je Betreuungsstunde für Vollzahler.
219.900 EUR
3. Die Erhöhung der Gebühren um weitere 3 Cent auf 0,76 Euro je Betreuungsstunde für Inhaber der FamilienCard.
111.240 EUR
4. Die Erhöhung des Krippenzuschlags auf 70 Euro für Vollzahler.
124.300 EUR
5. Die Erhöhung des Krippenzuschlags auf 40 Euro für Inhaber der FamilienCard.
45.400 EUR
Silvia Fischer, Peter Pätzold, Alexander Kotz (CDU), Iris Ripsam (CDU), Roswitha Blind (SPD), Manfred Kanzleiter (SPD), Jürgen Zeeb (Freie Wähler), Christoph Gulde (Freie Wähler), Bernd Klingler (FDP), Prof. Dr. Dr. Heinz Lübb