Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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20.10.2011

Schulsozialarbeit – Schwerpunkte setzen

Haushaltsantrag 2012/13 Antrag Nr. 21

Die Schulsozialarbeit als wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen pädagogischen Unterstützung unserer Schülerinnen und Schüler ist breit anerkannt. Ihr Ausbau auf alle Schular-ten ist eines der bildungspolitischen Ziele der nächsten Jahre. Schulsozialarbeiter finden sich bisher in erster Linie an Haupt- und Werkrealschulen. Die Probleme der Schüler ma-chen jedoch nicht vor bestimmten Schularten halt. Bei einem Ausbau der Schulsozialarbeit plädieren wir dafür, die bisher nicht priorisierten Schularten ins Blickfeld zu nehmen. Zentra-les Maßinstrument für den weiteren Ausbau ist für uns der Anteil der zur Bonuscard berechtigten Familien.
Im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets des Bundes werden deutschlandweit 400 Mio. EUR in die Schulsozialarbeit investiert. Bis 2013 entfallen hier 900.000 EUR auf Stuttgart.

Wir beantragen daher:

1. Die vier bislang unversorgten Förderschulen (Föhrichschule, Lehenschule, Heilbrunnenschule und Seelachschule) erhalten je eine 50-prozentige Stelle für Schulsozialarbeit.
2. Elf reine Grundschulen mit einem Anteil von mindestens 20 Prozent an Kindern aus zur Bonuscard berechtigten Familien erhalten je einen Stellenanteil von 50 Prozent für Schulsozialarbeit.
3. Die vierzehn Grundschulen an Haupt- und Werkrealschulen ab einem Anteil von mindestens 20 Prozent Schüler/innen aus Familien mit Anrecht auf die Bonuscard erhalten je eine 50 Prozent-Stelle für Schulsozialarbeit.
4. Sechs Realschulen ab einem 15-prozentigen Anteil von Schüler/innen aus Familien mit Anrecht auf die Bonuscard erhalten je eine 50-Prozent-Stelle für Schulsozialarbeit.
5. Vier Gymnasien mit einem mindestens 10-prozentigen Anteil von Schüler/innen aus Familien mit Anrecht auf die Bonuscard werden mit je einer 50-Prozent-Stelle Schulsozialarbeit ausgestattet.

19,5 Stellen

Silvia Fischer, Peter Pätzold

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