Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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15.03.2010

Kinderbetreuung für Weilimdorf (+Antwort)

Antrag

Ab dem Jahr 2013 besteht für alle Kinder ab einem Jahr ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. In der Statt Stuttgart wird dieser Rechtsanspruch mit einer Versorgungsquote von 50 Prozent für die unter dreijährigen Kinder anvisiert.
Der Bedarf an Kleinkindbetreuung steigt schneller als erwartet. Auch in Weilimdorf klafft eine große Lücke zwischen dem Angebot und der Nachfrage nach qualitativ guter Kleinkindbetreuung. Die vorhandenen und geplanten Plätze reichen bei weitem nicht aus, um die Versorgungsquote von 50 Prozent zu erreichen. An der Oppenheimer Straße wurde ein Grundstück aufgegeben, auf dem eine fünfgruppige Kita Platz gehabt hätte.
Am Ersatzstandort Thaerstraße, ebenfalls vollständig im städtischen Grundbesitz, wird bisher nur eine dreigruppige Einrichtung geplant. Dies reicht nicht aus, um den Bedarf zu befriedigen. Da dieser Standort im Zentrum Weilimdorfs die einzige Gemeinbedarfsfläche ist, auf der ein Kita-Neubau realisiert werden kann, halten wir es für notwendig, dort bedarfsgerecht für fünf Gruppen zu planen. Dieser Standort liegt sehr zentral und ist zu Fuß und mit allen Verkehrsmitteln, insbesondere der Stadtbahn, gut zu erreichen.
Ein kompakter, zweigeschossiger Neubau für fünf Gruppen ist letzten Endes preiswerter und zukunftsgerechter. Der Einbau eines Aufzuges ist allemal billiger als ein weiterer Neubau mit entsprechenden Grundstücks- und Erschließungskosten. Sehenden Auges eine Einrichtung zu bauen, bei der schon während der Planung bekannt ist, dass sie zu klein dimensioniert sein wird, ist nicht nachvollziehbar.

Deshalb beantragen wir:

1. Die Verwaltung berichtet über den aktuellen Stand der Planungen in der Thaerstraße.

2. Die Verwaltung berichtet, wie eine Kita mit fünf Gruppen auf dem besagten Gelände Thaerstraße untergebracht werden kann und in welchem Zeitrahmen dies möglich sein wird. Eine zügige Umsetzung muss mit allen Kräften verfolgt werden.

Clarissa Seitz, Werner Wölfle

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