Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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20.10.2011

Innenentwicklung fortführen, Umsetzungen vorbereiten

Haushaltsantrag 2012/13 Antrag Nr. 06

Die Stadt Stuttgart hat sich die Innenentwicklung auf die Fahnen geschrieben. Zu den wichtigen Themen der Innenentwicklung, zum Wohnen in der Stadt und zur Wohnumfeldverbesserung im Zusammenhang mit der Nachverdichtung gibt es Projekte, die schon heute machbar sind und nicht erst in 10 Jahren. Der Neckarpark muss in die Umsetzung gehen. Denn gerade hier kann die Stadt zeigen, was sie unter der Umwandlung von alten Gleisanlagen und Industriebrachen versteht und wie ein Vorzeigestadtteil aussehen könnte.
Das Schoch-Areal wurde von der Stadt gekauft. Mitten in Feuerbach bietet sich hier die Ge-legenheit, Wohnen mit Gewerbe und Industrie zu verbinden und einer „versauten“ Stelle in der Stadt eine deutliche Aufwertung zu geben.
Der Stadtgarten wird sehr wichtig, da um ihn herum immer mehr gebaut wird. Das Klinikum, die Duale Hochschule und vieles mehr erhöhen den Druck, diese „grüne Lunge“ in der Stadt aufzuwerten und ihm mehr Bedeutung zu geben. Ist es doch, wie der Name sagt, der Gar-ten der Stadt. Und der braucht dringend Pflege.
Ebenso wie das Gebiet, auf dem heute noch das Züblin-Parkhaus steht. Stadtplanung aus vergangenen Tagen – ein Unort in der Stadt, der so nicht mehr benötigt wird und auf seine Umwandlung in ein gutes Stück Stadt wartet.
Die Entwicklung und Umsetzung des Städtebaulichen Entwurfs des Olgäle-Areals muss weitergeführt werden, will man Ende 2013 in die Umsetzung gehen.

Wir beantragen daher:

1. Weiterführung Bebauungsplanverfahren Neckarpark, 1. Bauabschnitt

1.000.000 EUR


2. Stadtgarten, Wettbewerb

80.000 EUR


3. Schoch-Areal Feuerbach, Wettbewerb, Workshop, Bürgerbeteiligung

145.000 EUR


4. Olgäle 2012, Weiterplanung, Weiterentwicklung

160.000 EUR


5. Verlagerung Jugendverkehrsschule, Umwandlung Diakonissenplatz Planung und Mittel für eine Bürgerbeteiligung

80.000 EUR


6. Innenstadt Bad Cannstatt, autofreier Marktplatz und Zukunftswerkstatt.
Die Verwaltung stellt dar welche Restmittel aus dem bisherigen Projekt
„autofreier Marktplatz“ aus dem DHH 2010/11 noch zur Verfügung stehen.

50.000 EUR

Silvia Fischer, Peter Pätzold

Basisdebatten im Erdgeschoss